Enige Naturprodukt-Umsteiger . . .

. . . geben schon nach wenigen Tagen oder Wochen wieder auf, weil sich deren Haare plötzlich z.B. trockener, strohiger, spröder anfühlen.

Du bist gerade von Chemieprodukten mit flüssigem Plastik auf Naturprodukte umgestiegen und wunderst Dich, weshalb sich Deine Haare nicht wirklich toll anfühlen, obwohl einige Leute in Deinem Umfeld, in Online-Foren, Facebook-Gruppen, etc.  Naturprodukte so sehr gelobt haben?

Unter Anderem durch Silikone, Polyquaternium, etc. sind Deine Haare so geworden wie sie sich jetzt anfühlen. Das Plastik, das sich jetzt Stück für Stück von Deinen Haaren löst, hat bisher dafür gesorgt, dass Du das nicht gemerkt hast . . . zudem würde ich jetzt mutmaßen, dass Du Deine Haare nicht gründlich tiefen gereinigt hast(?) . . . dann „bröckeln“ die Rückstände nach und nach von den Haaren ab und auch das ergibt halt ein „suboptimales“ Haargefühl inkl. Übergangszeiten, die sich auch mal über 4 – 10 Wochen hinziehen können.

Nachdem Deine Haare dann ja immer weniger (und irgendwann gar nicht mehr) von Plastik umhüllt sind, fühlst Du immer mehr Das eigentliche Haar … in dem Zustand, in den es u.A. diese Rückstände versetzt haben …. was nachwächst ist dann wieder „taufrisch“ und unbelastet.

Haare brauchen Schutz und auch Pflege für deren Geschmeidigkeit und den natürlichen Glanz und bisher hatte flüssiges Plastik dafür gesorgt, dass die Haare so wirkten.

Weil das nach einem Umstieg auf Naturprodukte immer weniger wird und irgendwann nicht mehr vorhanden ist, sollte die Aufgabe jetzt von dem „Produkt“ übernommen werden, welches Dein Körper ständig neu und kostenlos nachproduziert und auf der Kopfhaut/an den Haaransätzen ablagert . . . das Sebum (Talg).

Somit bist Du dann, was die grundlegende Basis der Haarpflege betrifft, wieder dort angekommen, wo Frauen schon Generationen Dir waren . . . bei der Grundlage der natürlichen Haarpflege und der natürlichen Versorgung mit dem „Stoff“, den das flüssige Plastik imitiert hat . . . und dieses „Stöffchen“ verteilt man einfach täglich mit einer Wildschweinborsten-Bürste (https://kostkamm.de/…/langhaar-pflegebuerste…/) gleichmäßig von der Kopfhaut weg in die Haarlängen.

Was das zudem auch noch automatisch mit sich bringt:

Je mehr Talg in/an den Haaren verteilt ist, desto weniger bleibt auf der Kopfhaut und somit an den Haaransätzen liegen . . . dadurch wirken die Ansätze auch weniger schnell nachfettend.

Zudem massierst Du dadurch ja gleichzeitig täglich Deine Kopfhaut, was wiederum immer gut für die Durchblutung und somit auch für die Haarwurzeln ist . . . und je vitaler die Haarwurzeln sind, desto besser ist die Qualität des Materials, das sie durch die Kopfhaut ausgeben . . . die Haare.

Das liest sich jetzt nach recht viel, ist ja aber unter dem Strich betrachtet lediglich eine einzige, möglichst tägliche, Aktion.

Wollte nur sicherstellen, dass keine Detailfragen offen bleiben und alle Details zu den Bürstenstrichen findest Du hier im Ratgeber eben unter Bürstentriche … und auch, weshalb wir gerade die Bürste von KOST KAMM empfehlen, die es auch mit Sisal-Borsten und ebenso mit extra Kräftigen Borsten für besonders dichtes, dickes Haar gibt.

Wenn Haare dann bei Einhaltung der täglichen Bürstenstriche nicht genügen geschmeidig werden (kann aber meist eher mal ab schulterlangem/halblangem und/oder auch bei chemisch behandeltem Haar vorkommen), verwöhnt man die Haare einfach noch, wenn es notwendig ist, mit einer Pflege wie z.B. dem Haarbalsam oder/und dem Aloe & Weizenprotein Spray.

Mit der Zeit werden durch den Wegfall der Silikone und Ersatzstoffe nicht nur die Haaransätze wieder stabiler und kräftiger (wurden ja vorher durch die „Synthetik-Stütze“ zur Trägheit erzogen), sondern eben auch das Haar durchgehend deutlich geschmeidiger.

Wenn es dann ab den „kritischen Längen“ (Schulterlänge, Brustlänge) doch nicht geschmeidig genug sein sollte, so dass sich z.B. die Haarspitzen beim geringsten Anstoßen spalten, dann lassen sich die Haarspitzen jeweils in trockenem Zustand mit einem einzig, gut zwischen den Fingerkuppen verteilen, Tropfen reinem Macadamia-, Mandel-, Jojoba- oder Arganöl derart flauschig weich machen, dass sie eben nicht mehr gleich „HURRA“ schreien, nur weil ihnen z.B. eine Schulter rasend schnell entgegen kommt oder sie sonstwo aufschlagen, sich reiben, u.s.w.

Und wie man die häufigsten Spliss-Ursachen reduziert/vermeidet, findest Du im Thema Spliss